Rotstein, Berggipfel in der Oberlausitz, Sachsen, Deutschland
Der Rotstein ist mit 453,7 m ü. NHN der Hauptgipfel eines gleichnamigen Massivs im Landkreis Görlitz, östlich von Löbau, nicht in der Sächsischen Schweiz. An ihn schließen der Hengstberg (421,3 m) und der hufeisenförmig angelegte Georgenberg (396,5 m) an. Auf der Südostkuppe sind Reste einer spätslawisch-frühdeutschen Doppelwallanlage erhalten.
Der Rotstein ist ein 453,7 m hoher Berg im Landkreis Görlitz, nicht in der Sächsischen Schweiz; er ist die höchste Erhebung des deutschen Teils des Zittauer Beckens. Auf der Südostkuppe liegen Reste einer spätslawisch-frühdeutschen Doppelwallanlage, von der sich der obersorbische Name Hrodźišćo („Schanze“) ableitet. Seit 1912 steht der Rotstein unter Naturschutz und ist damit das älteste Naturschutzgebiet der Oberlausitz.
Der obersorbische Name Hrodźišćo bedeutet „Schanze“ und stammt von der spätslawisch-frühdeutschen Doppelwallanlage, deren Reste auf der Südostkuppe des Rotsteins liegen. Der deutsche Name verweist auf das rötliche Gestein des Massivs. Auf dem Kamm verlief einst die Grenze zwischen dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis und dem Landkreis Löbau-Zittau.
Der Gipfel des Rotstein liegt auf 453,7 m; Ende Oktober 2000 wurde dort ein 21 m hoher eiserner Aussichtsturm mit 101 Stufen eingeweiht. Gipfel und Westhänge gehören zu Rosenbach, die Osthänge zu Sohland am Rotstein. Nördlich des Kamms verlaufen die B6 und die Bahnstrecke Dresden–Görlitz.
Der obersorbische Name Hrodźišćo bedeutet „Schanze“ und stammt von dem doppelten Wall einer spätslawisch-frühdeutschen Befestigungsanlage, deren Reste auf der Südostkuppe des Rotstein liegen. Der Ende Oktober 2000 eingeweihte eiserne Aussichtsturm ist 21 m hoch und wird über 101 Stufen bestiegen.
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