Billtalstadion, Fußballstadion in Bergedorf, Deutschland
Das Billtalstadion ist eine Fußball-Arena in Bergedorf mit einem Kunstrasenplatz und einer 400-Meter-Laufbahn, die in einer natürlichen Mulde eingebettet liegen. Die Zuschauerränge folgen den Hanghängen der Landschaft, was dem Ort eine besondere Struktur verleiht.
Das Stadion entstand 1950, nachdem der Platz aus einem ehemaligen Schießstand im Bergedorfer Wald ausgehoben wurde. Diese Umwandlung von Militärfläche zu Sportplatz prägte die Entwicklung des Viertels in der Nachkriegszeit.
Der Name stammt von der Bille und ihrem Tal, dem Billtal, auf dessen ehemaligem Schießplatz das Stadion errichtet wurde. An die Einweihung am 2. September 1950 schloss sich ein achttägiges Fest an. Heute tragen Amateurvereine wie BFSV Atlantik 97 und TSG Bergedorf dort ihre Heimspiele aus, und benachbarte Schulen nutzen die Anlage.
Spielfeld und 400-Meter-Bahn liegen in einer Senke, die Zuschauerränge sind in den Hang eingelassen; man kommt oben an und blickt hinunter. Rund 10.000 Plätze sind unüberdacht, nur 300 davon Sitzplätze. Genutzt wird die Anlage von Amateurvereinen und benachbarten Schulen, daher vor dem Besuch den Spielplan prüfen.
Bis zu seiner Renovierung 2009 war das Stadion mit seiner Lehmoberfläche die größte Sportanlage dieser Art in Deutschland. Der Wechsel zu Kunstrasen veränderte das Spielerlebnis, machte die Anlage aber wetterunabhängiger.
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