Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord, Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat in Rheinland-Pfalz und Grand Est, Deutschland und Frankreich
Das Schutzgebiet erstreckt sich über Deutschland und Frankreich und umfasst das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas mit Sandsteinfelsen und Talern. Dieses Naturschutzgebiet verbindet zwei Länder durch ein einzigartiges Waldökosystem mit beeindruckenden geologischen Formationen.
Das Gebiet wurde im Dezember 1998 gegründet und war die erste UNESCO-Bioregion Europas zwischen zwei Ländern. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der grenzüberschreitenden Naturschutzarbeit auf dem Kontinent.
Die Burgen und Befestigungen, die über die Landschaft verteilt sind, prägen das Erscheinungsbild dieser Region seit Jahrhunderten. Sie erzählen von der mittelalterlichen Vergangenheit und sind heute sichtbare Zeichen der bewegten Geschichte zwischen Deutschland und Frankreich.
Besucher können über mehr als 1000 Kilometer gekennzeichneter Wanderwege das Schutzgebiet erkunden und die verschiedenen Bereiche durch Wälder, Felsen und Bergpfade verbinden. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk und eine Karte oder ein GPS-Gerät mitzunehmen, besonders bei Wanderungen durch weniger bekannte Teile.
Das Gebiet beheimatet wild lebende Luchse, Wildkatzen und Wanderfalken, die hier seit vielen Jahrzehnten wieder angesiedelt wurden oder zurückgekehrt sind. Gleichzeitig betreiben Landwirte in dieser Wildnis nachhaltige Praktiken und bauen überraschenderweise Wein, Mandeln und sogar tropische Früchte an.
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