Deutscher Olymp, Berggipfel im Landkreis Cuxhaven, Deutschland
Der Deutscher Olymp ist der höchste Punkt des Wingst-Rückens im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Auf dem Gipfel steht ein Aussichtsturm mit verglasten Ebenen, von dem aus man über die flache norddeutsche Tiefebene und die umliegenden Wasserwege blicken kann.
Der Deutsche Olymp ist eine eiszeitliche Moräne des Höhenzugs Wingst. Der Name taucht 1848 erstmals in einem Dokument von Johann Ludwig Schmidt auf, dem Direktor der Hamburg-Altonaer Telegraphen-Linie, der ihn wohl aus Vorliebe für die griechische Mythologie prägte. 1855 taufte der Gastronom Hinrich Thumann den damals kahlen Fahlenberg mit einem Fest und einem Gedicht offiziell um, und 1860 weihte er den ersten Aussichtsturm auf dem Gipfel ein.
Der Name Deutscher Olymp taucht 1848 erstmals in einem Dokument von Johann Ludwig Schmidt auf, dem Direktor der Hamburg-Altonaer Telegraphen-Linie, der die griechische Mythologie schätzte. 1855 taufte der Gastronom Hinrich Thumann den bisherigen Fahlenberg mit einem Fest und einem Gedicht um; 1860 weihte er den ersten Aussichtsturm ein.
Der Gipfel ist von mehreren umliegenden Gemeinden aus auf Wanderwegen zu Fuß erreichbar. Bei klarem Wetter bietet sich vom Aussichtsturm eine weite Sicht über die Elbe und die Küstenebene.
Der Betonturm ersetzte 1973 einen Holzfachwerkturm, nicht 1974; er ist 26,75 m hoch und steht auf der Nordostkuppe. Auf der Südwestkuppe registrierte das Erdmagnetische Observatorium seit 1938 Betrag und Richtung des Erdfelds und bestimmte ab 1944 Kennziffern des magnetischen Störungsgrades.
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