Pöhlberg, Berggipfel in Annaberg-Buchholz, Deutschland.
Der Pöhlberg ist ein Berg mit einer Höhe von 831 Metern, auf dessen Nordhang Basaltsäulen in Mustern sichtbar sind. Die Struktur des Berges zeigt auch Spuren von früherer Steinabbautätigkeit an den Felswänden.
Der Bergbau am Osthang, im Gebiet St. Briccius, lässt sich bis um 1442 zurückverfolgen, als Zinn, Silber und Kupfer abgebaut wurden. Ab 1471 ermöglichte das Saigerverfahren die Gewinnung von Silber aus Kupfererzen; Christoph Uthmann betrieb die Grube St. Briccius und erwarb 1550 die Saigerhütte Grünthal. Die Erze wurden etwa 30 km dorthin transportiert.
Der Gasthof oben auf dem Berg mit seinem Turm prägt das Bild dieses Ortes seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Menschen nutzen die Aussichtsplattform, um über die umliegenden Berge zu schauen und den Blick über die Region zu genießen.
Ein Wanderweg von etwa 8 Kilometern führt vom Zentrum der Stadt hinauf zum Berg mit klaren Markierungen entlang der Route. Oben finden Besucher Rastmöglichkeiten und eine Unterkunft, wo man auch einfach nur sitzen und die Aussicht genießen kann.
Die Basaltsäulen am Nordhang, „Butterfässer“ genannt, wurden durch einen ehemaligen Steinbruch freigelegt. Das Gestein ist Tephrit, eine Basaltart. Am selben Hang liegt das Bergbaugebiet St. Briccius, wo seit etwa 1442 Zinn, Silber und Kupfer abgebaut wurden.
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