Schloss Wolfsburg, Renaissanceschloss in Wolfsburg, Deutschland
Schloss Wolfsburg ist ein vierflügeliges Renaissanceschloss um einen Innenhof, mit einem schmucklosen 23 Meter hohen Bergfried im Westflügel, drei Treppentürmen aus dem 16. Jahrhundert und einem 25 Meter hohen Ostflügel. Das rundbogige Portal wird von überlebensgroßen steinernen Reitern flankiert, und zur Parkseite liegt eine Terrasse des 19. Jahrhunderts mit großer Freitreppe.
Das Schloss wurde ursprünglich 1302 als mittelalterliche Festung von der Familie Bartensleben gegründet und erhielt während des 17. Jahrhunderts sein heutiges Aussehen. Die Umwandlung von einer Wehranlage zu einem Renaissancepalast spiegelt die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen dieser Zeit wider.
Der Name des Schlosses stammt vom springenden Wolf im Wappen derer von Bartensleben, die es erbauten; ihre Linie erlosch 1742, und die Grafen von der Schulenburg erbten die Anlage. Die 1938 hier gegründete Stadt hieß zunächst Stadt des KdF-Wagens und wurde erst am 25. Mai 1945 in Wolfsburg umbenannt.
Das Schloss ist eine vierseitige Anlage um einen Innenhof; der 30 Meter lange und 9 Meter breite Gartensaal liegt im Ostflügel, daneben Kaminzimmer und Gerichtslaube. Der Bergfried im Westflügel, 9 mal 9 Meter groß und mit bis zu 3 Meter dicken Mauern, ist an seiner Fensterlosigkeit zu erkennen. Die Terrasse mit großer Freitreppe liegt zur Parkseite.
Der Name Wolfsburg stammt vom springenden Wolf im Wappenschild der Familie Bartensleben, dessen Ursprünge bis auf 1188 zurückgehen. Diese Verbindung zur Heraldik der Familie ist älter als die meisten anderen historischen Merkmale des Ortes.
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