Schloss Friedrichsfelde, Neoklassizistisches Schloss in Lichtenberg, Deutschland
Friedrichsfelde ist ein dreigeschossiges Schloss mit symmetrischen Flügeln, rechteckigen Fenstern und klassischen Säulen an der Fassade, das auf dem Gelände des Tierparks Berlin steht. Im Ostflügel befinden sich Ausstellungen mit historischen Porträts, Möbeln aus verschiedenen Epochen und originalen architektonischen Elementen.
Benjamin Raule beauftragte 1695 die Errichtung des Schlosses, das die Architekten Martin Heinrich Böhme und Johann Arnold Nering 1698 fertigstellten. Über die Jahrhunderte hinweg diente das Gebäude verschiedenen Zwecken, von einem Lustschloss bis zu einem bewirtschafteten Gut.
Der Ballsaal des Schlosses ist heute ein Ort für klassische Konzerte, wo Besucher die Raumatmosphäre und die elegante Ausstattung erleben können. Die Musik erklingt in denselben Räumen, die seit dem 18. Jahrhundert für solche Veranstaltungen genutzt wurden.
Das Schloss liegt innerhalb des Tierpark-Geländdes, sodass ein Besuch gut mit einem Spaziergang durch den Park kombiniert werden kann. Die Ausstellungen im Ostflügel zeigen die Entwicklung Berlins seit 1237 und geben einen guten Überblick über die stadtgeschichte.
Das Schloss hatte im Lauf seiner Geschichte viele verschiedene Funktionen: es war zunächst ein Lustschloss, später ein bewirtschaftetes Gut und sogar eine Tierklinik. Diese Umwandlungen zeigen, wie flexibel das Gebäude genutzt wurde, um den Anforderungen verschiedener Zeiten gerecht zu werden.
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