Neu-Venedig, Wohnviertel mit Kanälen in Rahnsdorf, Deutschland.
Neu-Venedig ist ein Wohnviertel im Südosten von Berlin, das durch fünf miteinander verbundene Kanäle mit insgesamt 13 Brücken geprägt wird. Diese Wasserwege verbinden private Grundstücke und Gärten in einem verzweigten Netzwerk.
Die Siedlung entstand 1926, als die Gemeinde Sumpfland in Wasserwege umwandelte und 374 Grundstücke zwischen den Seen Müggelsee und Dämeritzsee schuf. Diese Transformation verwandelte eine unbrauchbare Fläche in ein bewohntes Wohngebiet.
Die Bewohner pflegen kleine Wassergärten entlang der Kanäle und treffen sich zu Jahreszeiten-Festen, die von Bootstouren und Wassersport geprägt sind.
Das Viertel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und bietet Zugang für kleine Boote und Kanus auf den Wasserwegen. Besucher können zu Fuß die Ufer erkunden oder von privaten Anlegestellen aus die Kanäle befahren.
Etwa 450 Wohngrundstücke mit kleinen Villen und Sommerhäusern sind hier über Wasserwege und Fußpfade erreichbar, was das Viertel besonders macht. Diese doppelte Zugangsweise - zu Wasser und zu Fuß - ist ungewöhnlich für ein Berliner Wohngebiet.
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