Waldfriedhof Dahlem, Friedhof in Dahlem, Deutschland
Der Waldfriedhof Dahlem ist eine Begräbnisstätte im Südwesten Berlins, die sich über eine bewaldete Fläche von etwa 7,5 Hektar erstreckt. Die Anlage folgt geschwungenen Pfaden zwischen Kiefern, Fichten und anderen Nadelbäumen, die dem Gelände einen parkähnlichen Charakter geben.
Die Anlage wurde 1933 nach Plänen des Architekten Albert Brodersen angelegt, der naturnahe Bepflanzungen und organische Wegeführung in sein Konzept einbrachte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Gelände zu einer vielgenutzten Ruhestätte für Bewohner der umliegenden Bezirke.
Die Begräbnisstätte trägt ihren Namen nach dem umliegenden Waldgebiet und dem Ortsteil Dahlem im Südwesten Berlins. Bis heute dienen die bewachsenen Wege und Grabfelder als Ort der Stille für Angehörige und Besucher.
Die Anlage ist in den Wintermonaten von 8 bis 16 Uhr geöffnet und schließt im Sommer erst gegen 20 Uhr, wobei sonntags eingeschränkte Öffnungszeiten gelten. Die geschwungenen Wege sind überwiegend befestigt und lassen sich zu Fuß gut erschließen.
Unter den Bäumen ruhen auch Persönlichkeiten wie der Kameramann Michael Ballhaus und der Kunstsammler Heinz Berggruen, deren Gräber gelegentlich von Besuchern aufgesucht werden. Die Anlage beherbergt zudem unmarkierte Grabstellen, die sowohl ehemalige Funktionsträger des NS-Regimes als auch deren Opfer umfassen.
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