Botanische Staatssammlung München, Botanisches Forschungszentrum und Herbarium in München, Deutschland.
Die Botanische Staatssammlung München ist ein Forschungszentrum mit etwa drei Millionen getrockneten Pflanzen- und Pilzproben in seinen Einrichtungen in der Menzinger Straße. Die Sammlung umfasst auch eine Bibliothek und dient hauptsächlich der wissenschaftlichen Forschung.
König Maximilian I. von Bayern gründete diese Sammlung 1813, um die königliche Sammlung und universitäre Bestände zu beherbergen. Das Institut wurde zu einer der weltweit bedeutendsten Forschungsstätten für Botanik.
Die Sammlung enthält Pflanzen aus der Brasilien-Expedition von Carl Friedrich von Martius, die zeigen, wie europäische Forscher im 19. Jahrhundert die Natur erkundeten. Diese Objekte erzählen von einer Zeit, als das Sammeln von Pflanzen ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Arbeit war.
Die wissenschaftlichen Sammlungen sind nach vorheriger Anmeldung für Forschungszwecke zugänglich, während die Bibliothek auch Besucher ohne Terminvereinbarung willkommen heißt. Die meisten Arbeitsräume sind an Wochentagen während der regulären Geschäftszeiten verfügbar.
Der Bestand umfasst einen wesentlichen Teil aller bekannten Pflanzenarten weltweit und wird jährlich um Tausende neue Proben aus verschiedenen Regionen erweitert. Diese konstante Erweiterung macht sie zu einem lebendigen Archiv der globalen Pflanzenwelt.
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