Kaiserdom, Kaiserdom in Königslutter am Elm, Deutschland
Die Kathedrale von Königslutter ist ein romanisches Bauwerk mit drei Schiffen und Querarm, das wie ein Kreuz geformt ist. Das Gebäude besteht aus Sandsteinmauern und wird durch Säulenreihen in seinem Inneren strukturiert, wobei die Ostseite eine Apsis mit figürlichem Schmuck aufweist.
Ein Kaiser gründete das Gebäude 1135 und baute damit eine ältere Gemeinschaft von Geistlichen in ein Benediktinerkloster um. Diese Umwandlung machte den Ort zu einem bedeutenden Ort für die Bestattung seiner Familie.
Die Kathedrale zeigt Merkmale, die an oberitalienische Kirchen erinnern und wurde von Handwerkern aus der Lombardei geprägt. Besucher können diese südliche Einflussnahme in den Verzierungen und Proportionen der Fassade unmittelbar erkennen.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich und man kann das Innere in Ruhe erkunden. Die beste Zeit zum Besuch ist an Tagen mit stabilem Wetter, da das steinerne Interieur kühl bleibt.
Das Nordportal mit seinen Löwenskulpturen zählt zu den auffälligsten romanischen Eingängen Deutschlands und fällt sofort ins Auge. Ein weiteres seltenes Merkmal ist das figürliche Jagdrelief an der östlichen Seite, das in dieser Form kaum anderswo in der romanischen Kunst zu finden ist.
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