Blickachsen, Skulpturenbiennale in Bad Homburg, Deutschland
Blickachsen ist eine Skulpturenausstellung, die sich über mehrere Orte im Kurpark und Schlosspark von Bad Homburg erstreckt und zeitgenössische Kunstwerke in bepflanzten Gärten zeigt. Die Werke sind auf bestimmten Achsen angeordnet, die den historischen Gartenplan prägen und den Besuchern Wege durch die Parks bieten.
Die Ausstellung wurde 1997 gegründet und der Name bezieht sich auf die Gartendesign-Prinzipien von Peter Josef Lenné, die ursprünglich bestimmte Sichtachsen im Kurpark festlegten. Seit ihrer Gründung nutzt die Schau diese historischen visuellen Linien als Grundlage für die Platzierung zeitgenössischer Kunstwerke.
Die Ausstellung bringt Werke von Künstlern aus der ganzen Welt zusammen und nutzt die Parks als offene Galerien für den künstlerischen Austausch. Menschen aus der Region besuchen die Werke zu verschiedenen Jahreszeiten und erleben dabei, wie zeitgenössische Kunst in ihren alltäglichen Grünanlagen platziert wird.
Die Ausstellung ist von Mai bis Oktober tagsüber frei zugänglich und erfordert keine Eintrittskarten für die Erkundung der Parks. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um die verschiedenen Standorte in den weitläufigen Gartenbereichen zu erkunden.
Die Ausstellung wechselt alle zwei Jahre und wird von verschiedenen Museen und Institutionen kuratiert, sodass jede Ausgabe neue künstlerische Perspektiven und Werke zeigt. Dadurch bleibt die Schau lebendig und laden die Parks Besucher ein, regelmäßig wiederzukommen, um völlig neue Kunstwerke zu entdecken.
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