Olpenitz, Ehemaliger Marinestützpunkt in Kappeln, Deutschland
Olpenitz ist ein Ortsteil in Kappeln und liegt an der Mündung der Schlei, wo dieser Meeresarm in die Ostsee übergeht. Das Gebiet besteht aus wohnlichen Straßen mit kleinen Häusern, einem Hafen mit modernen und älteren Booten sowie Grünflächen, die sich bis zur Wasserkante erstrecken.
Der Ort diente von 1964 bis 2006 als Marinebasis der Deutschen Kriegsmarine und beherbergte mehrere Geschwader von Minenräumern und Minensuchern. Nach dem Ende der militärischen Nutzung wurde der Hafen schrittweise für zivile Zwecke umgebaut und dient nun in erster Linie dem Freizeitbootverkehr.
Die Lage an der Schlei hat über Jahrhunderte das Leben der Menschen geprägt, und Fischerei war lange Zeit die Grundlage der Gemeinschaft. Heute erinnern restaurierte Gebäude und kleine Museen an diese maritime Vergangenheit, die immer noch den Charakter des Ortes bestimmt.
Der Hafen ist von Land aus leicht zugänglich und bietet Parkplätze sowie Fußwege entlang des Wassers, von denen man die Boote und die Küstenlandschaft sehen kann. Besucher können die Gegend erkunden, indem sie die Uferpfade nutzen, und sollten bei Regen oder windigem Wetter angemessen gekleidet sein, da die Nähe zur Ostsee das Wetter schnell ändern kann.
In den 1460er Jahren zahlten zehn Pächter monatliche Abgaben an den Schleswiger Bischoff, während andere Bewohner, sogenannte Wurtsitzers, von diesen Zahlungen befreit waren. Diese alte Unterscheidung zeigt, wie komplex die Besitzverhältnisse in der Region damals waren und wie einige Siedler besondere Rechte genossen.
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