Diemelsee, Stausee in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Der Diemelsee ist ein Stausee an der Grenze zwischen Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Das Wasser füllt zwei lange Arme, die sich durch bewaldete Täler ziehen und an mehreren Stellen kleine Strandbereiche und Badestellen freilassen.
Die Bauarbeiten an der Talsperre begannen 1912 und dauerten bis 1923, unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg. Die Anlage sollte Hochwasser regulieren und gleichzeitig Wasserkraft liefern, was damals eine technische Neuerung für die Region darstellte.
Der Name stammt von der Diemel, die hier zusammen mit der Itter aufgestaut wird und so ein verzweigtes Gewässer bildet. Wanderer folgen heute einem Rundweg am Ufer, während Segler und Angler die ruhigeren Buchten nutzen.
Die Uferstraße verbindet mehrere Ortsteile rund um den See und bietet an vielen Stellen Parkplätze mit Zugang zum Wasser. Wer die Gegend zu Fuß erkunden möchte, findet markierte Wege durch den Wald und entlang der Bucht.
Die Staumauer selbst liegt im Schatten hoher Bäume und wirkt von der Wasserseite weniger imposant als von unten. An sonnigen Tagen spiegeln sich die bewaldeten Hügel im ruhigen Wasser und geben dem Ort eine fast alpine Anmutung.
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