Friedhof Bogenhausen, Friedhof im Stadtteil Bogenhausen, Deutschland.
Der Bogenhausener Friedhof ist ein Begräbnisplatz mit etwa 208 Gräbern neben der spätbarocken St.-Georgs-Kirche an den Ufern der Isar. Die Gräber sind entlang efeubedeckter Mauern angeordnet und bilden eine zusammenhängende Grabstätte mit religiösem Ursprung.
Die Begräbnisstätte geht bis ins neunte Jahrhundert zurück und diente zunächst den Familien von Bogenhausen als Friedhof. Mit der Eingemeindung Bogenhausens nach München im Jahr 1902 wurde der Friedhof Teil des städtischen Verwaltungssystems.
Der Friedhof ist eng mit Münchens Kulturgeschichte verbunden, da hier bekannte Künstler und Schriftsteller ruhen. Die Grabstätten erzählen von Menschen, die die Stadt durch Film, Literatur und Theater geprägt haben.
Der Friedhof ist ebenerdiger Gelände und kann zu Fuß leicht erkundet werden, wobei die meisten Wege zwischen den Gräbern gut begehbar sind. Die beste Besichtigungszeit ist tagsüber bei guter Beleuchtung, um die Details und Namen auf den Grabsteinen zu lesen.
Nicht jede Person darf hier begraben werden, sondern nur diejenigen, die viele Jahrzehnte im Stadtteil gelebt haben oder besondere Verdienste für München erbracht haben. Diese Regel macht den Friedhof zu einem Ort mit großer persönlicher Bedeutung für die Gemeinde.
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