Bostalsee, Freizeitsee in Nohfelden, Deutschland.
Der Bostalsee ist ein Stausee bei Nohfelden im nördlichen Saarland, aufgestaut von einem 500 m langen Damm und 120 ha groß bei etwa 400 m über NN. Seine maximale Wassertiefe beträgt 18 m. Das Foto zeigt dunkelblaues Wasser mit vielen kleinen weißen Booten, geschwungene Holzstege am West- und Südufer und eine Gruppe kleiner Gebäude neben einem gemusterten Parkplatz.
Der Bostalsee wurde 1979 angestaut. Initiiert wurde das Projekt Anfang der 1970er Jahre von Werner Zeyer, damals Landrat des Kreises St. Wendel und später saarländischer Ministerpräsident, zur Stärkung von Tourismus und Naherholung; der damalige Grundbesitzer wurde enteignet. Der Staudamm staut die Bos und den Dämelbach. Ab Oktober 2007 wurde die Staumauer repariert, im März 2009 ging der See wieder in Betrieb.
Der See trägt seinen Namen nach der Bos und dem Dämelbach, den beiden aufgestauten Gewässern; die Orte Bosen, Eckelhausen, Gonnesweiler und Neunkirchen/Nahe liegen an seinen Ufern. Der Bostalsee ist der Endpunkt der Straße der Skulpturen, die in St. Wendel beginnt. Motorboote sind bis auf wenige Elektro- und Rettungsboote verboten, dafür prägen Segeln, Surfen, Tretbootfahren und Angeln den See.
Ein 6,8 km langer Wanderweg und ein 7,2 km langer Radwanderweg führen um den See und berühren die Orte Bosen, Eckelhausen, Gonnesweiler und Neunkirchen/Nahe. Motorboote sind verboten, ausgenommen einige Elektroboote und Boote der Wasserrettung. Der südwestliche Teil ist Naturschutzgebiet, dort bleibt man auf den markierten Wegen.
Seit Ende 2013 treibt das abgegebene Wasser des Stausees eine kleine Wasserkraftanlage an; der erzeugte Strom dient vor allem der Beleuchtung des 6,8 km langen Rundwanderwegs um den See in den Wintermonaten. Der Staudamm, der das Wasser zurückhält, ist 500 m lang.
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