Fischland, Küstenisthmus im Landkreis Vorpommern-Rügen, Deutschland.
Fischland ist eine schmale Landzunge an der Küste der Ostsee in Vorpommern-Rügen, die zwei Wasserflächen voneinander trennt. Die Westseite wird von Steilufern geprägt, während die Ostseite flache Ufer mit niedriger Vegetation aufweist.
Diese Landzunge war ursprünglich eine Insel, bis im 14. Jahrhundert die Hansestadt Ribnitz-Damgarten Kanäle aufschüttete und die Landmasse verband. Diese Verbindung mit künstlichen Mitteln schuf die heutige Form, die Land und Wasser miteinander verwebt.
Die Dörfer an dieser Stelle bewahren Traditionen der Seefahrt und des Fischfangs, die in lokalen Festen und im Alltag der Menschen sichtbar werden. Die Bewohner sind bis heute mit dem Meer verbunden und gestalten ihre Gemeinschaften um diese Verbindung herum.
Die Landzunge ist über Küstenstraßen von größeren Orten erreichbar, und Busse verbinden die Dörfer regelmäßig mit anderen Siedlungen in der Region. Wer zu Fuß erkunden möchte, findet Wege entlang beider Küstenseiten mit unterschiedlichen Ausblicken.
Ein unerwarteter Fund auf dieser Landzunge ist die Bakelberg-Erhebung in der Nähe von Althagen, die trotz ihrer Nähe zum Meer eine überraschend hohe Position über dem Meeresspiegel einnimmt. Diese kleine Höhe ist geographisch bedeutsam, da sie den höchsten Punkt der gesamten schmalen Landform darstellt.
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