Burg Klempenow, Mittelalterliche Burg in Breest, Deutschland
Klempenow ist ein Schloss aus dem Mittelalter mit zwei Türmen und dicken Wehrmauern, das auf einer Sandinsel in der Nähe der Tollense River steht. Die Struktur zeigt die typische Bauweise befestigter Anlagen aus dieser Zeit mit massiven Mauern von etwa drei Metern Dicke.
Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert erbaut und diente als strategische Befestigung an der Grenze zwischen Pommern und Mecklenburg während der deutschen Siedlungsexpansion. Seine Gründung fällt in eine Zeit, als diese Region durch ständige Grenzverschiebungen geprägt war.
Das Schloss wird heute von der Kulturorganisation KULTUR-TRANSIT-96 genutzt und beherbergt regelmäßig Ausstellungen sowie regionale Veranstaltungen. Diese Nutzung prägt das alltägliche Leben vor Ort und verbindet die mittelalterliche Geschichte mit modernem Kulturschaffen.
Das Schloss kann über geführte Touren besucht werden, die einen Einblick in die mittelalterliche Architektur ermöglichen. Besucher sollten beachten, dass die Lage auf einer Insel der Tollense besondere Zugangsbedingungen mit sich bringt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss in eine Wohnanlage umgewandelt, in der vierzehn Flüchtlingsfamilien lebten. Diese Phase der Nachkriegsgeschichte zeigt, wie die alte Befestigung neuen Zwecken diente und sich an die Lebensbedingungen der Zeit anpasste.
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