Braunsteich, Gewässer östlich von Weißwasser in Sachsen
Der Braunsteich ist ein großes Gewässer östlich von Weißwasser in Sachsen mit einer Fläche von etwa 44 Hektar. Der Teich hat im Süden ein ausgedehntes Schilfgebiet mit dichten Wasserpflanzen, während der Norden freies, offenes Wasser zeigt, das von Anglern genutzt wird.
Der Braunsteich wurde im 15. Jahrhundert angelegt, um die nahegelegene Keulahütte in Krauschwitz mit Wasser zu versorgen, indem der Bach Rotwassergraben aufgestaut wurde. Die wirtschaftliche Bedeutung für die Eisenproduktion prägte das Gewässer über Jahrhunderte hinweg.
Der Braunsteich ist ein wichtiger Erholungsort für Angler und Naturbeobachter aus der Region, die hierher kommen, um Ruhe zu finden. Das Gewässer wird von der lokalen Bevölkerung geschätzt als Treffpunkt für entspannte Tage am Wasser, wo traditionell Fischen und Naturbeobachtung stattfinden.
Der Braunsteich ist leicht zugänglich über eine 1994 restaurierte Holzbrücke, die von Osten nach Westen über das Wasser führt und bequeme Wege zum Spazieren bietet. Für Angler und Besucher gibt es rund um das Ufer ausreichend Platz, und in der Nähe befindet sich ein Waldhaus mit Picknickbereich und kleiner Gaststätte.
Der Braunsteich war 1929 Schauplatz der ersten Eishockeyspieler aus Weißwasser, die auf der gefrorenen Oberfläche spielten. Diese lokale Sportgeschichte zeigt, wie das Gewässer über seine wirtschaftliche Funktion hinaus zum Zentrum sozialer und sportlicher Aktivitäten wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.