Breeser Grund, Naturschutzgebiet in Göhrde, Deutschland
Der Breeser Grund ist ein ehemaliges Naturschutzgebiet von rund 187 Hektar im Staatsforst Göhrde, nordwestlich von Zernien. Geschützt wird ein von Traubeneichen mit Buchen und Birken geprägter Waldausschnitt sowie im Nordosten eine Heidefläche, die aus einem ehemaligen Hutewald hervorging und heute durch Schafbeweidung offen gehalten wird. Ein zwei Hektar großes, 1972 ausgewiesenes Naturwaldreservat, die „Göhrder Eichen“, bleibt der natürlichen Entwicklung überlassen.
Der Breeser Grund wurde am 2. Mai 1985 als Naturschutzgebiet NSG LÜ 111 ausgewiesen und ersetzte das am 1. August 1974 verordnete Landschaftsschutzgebiet Elbhöhen-Drawehn (DAN 27). Zum 21. Februar 2019 ging er im neuen Naturschutzgebiet Eichen- und Buchenwälder in der Göhrde auf, das Teil des FFH-Gebietes Buchen- und Eichenwälder in der Göhrde ist. Zuständige untere Naturschutzbehörde war der Landkreis Lüchow-Dannenberg.
Die Schafhaltung nach traditionellen Methoden findet in ausgewählten Teilen des Schutzgebietes statt und trägt dazu bei, die ökologische Balance zu bewahren. Diesen Ansatz verfolgt man gezielt, um die natürlichen Besonderheiten des Geländes zu erhalten.
Der Zugang erfolgt über das Dorf Riebrau, wo Parkplätze nahe der Fachwerk-Kirche zur Verfügung stehen und der Hauptwanderweg beginnt. Das Gelände ist zu Fuß gut zu erkunden, aber festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege sandig und manchmal feucht sein können.
Eine zwei Hektar große Teilfläche des ehemaligen Schutzgebietes, das 1972 ausgewiesene Naturwaldreservat „Göhrder Eichen“, wird ganz seiner natürlichen Entwicklung überlassen; forstwirtschaftliche Eingriffe finden dort nicht statt. Es ist eines der ältesten Reservate dieser Art in der Gegend und liegt im größeren Schutzgebiet.
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