Skulpturenmeile, Skulpturenweg in Mitte, Deutschland.
Die Skulpturenmeile ist ein Weg mit acht übergroßen Skulpturen, die zwischen 1986 und 2000 entlang der Brühlstraße und des Leibnizufers aufgestellt wurden, überwiegend auf der grasbewachsenen Mittelinsel der sechsspurigen Straße. Sie reicht auf etwa 1.200 Metern vom Königsworther Platz bis zum Niedersächsischen Landtag. Zu den Arbeiten zählen die drei Nanas von Niki de Saint Phalle, Erich Hausers Stahlengel und Kenneth Snelsons Avenue K 1968–1970.
Die Skulpturenmeile ging aus dem Straßenkunstprogramm Hannovers hervor, das 1970 unter Oberstadtdirektor Martin Neuffer begann und von 1970 bis 1973 vom Rat finanziert wurde. Erster Höhepunkt war 1974 der Ankauf der drei Nanas von Niki de Saint Phalle für 150.000 DM am Leibnizufer. 1986 stellte der Galerist Robert Simon dort zwei Stahlskulpturen auf, im Jahr 2000 war die Meile mit acht Werken vollendet.
Die Route ging aus dem Straßenkunstprogramm hervor, das Hannover 1970 unter Oberstadtdirektor Martin Neuffer zum ersten Altstadtfest startete. Bekannteste Werke sind die drei Nanas von Niki de Saint Phalle, 1974 für 150.000 DM erworben. Seit 2013 kennzeichnen Edelstahltafeln die Skulpturen, und die Stadt gibt Flyer heraus, die Kunst im öffentlichen Raum nach 1945 verzeichnen.
Die Route erstreckt sich kostenlos durch mehrere Straßen und ist ganzjährig und bei jedem Wetter zugänglich. Besucher können die Route in ihrem eigenen Tempo erkunden und müssen keine besonderen Vorkehrungen treffen.
Sieben der acht Skulpturen gehören der Landeshauptstadt Hannover; nur John Raymond Henrys „Symphony in Red“ (2000) am Königsworther Platz ist eine Leihgabe der Lottostiftung. 2013 ließ die Stadt 60 Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum mit Edelstahltafeln beschildern und gab eine Serie von Info-Flyern zur Kunst nach 1945 heraus.
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