Raffenburg, Mittelalterliche Burgruine in Hohenlimburg, Deutschland.
Raffenburg ist eine Burganlage, deren Steinreste auf einem Hügel auf 237 Metern Höhe liegen und von dichtem Wald umgeben sind. Die erhaltenen Grundmauern zeigen die Reste eines zentralen Rundturms und mehrerer Wohngebäude, die sich über das bewaldete Gelände verteilen.
Die Befestigung wurde Mitte des 13. Jahrhunderts als Wehranlage gegründet und spielte eine wichtige Rolle in der regionalen Machtverteilung. Sie fiel 1288 an die Kräfte des Grafen Eberhard, nachdem eine Belagerung wegen Wassermangels endete.
Die Ruine zeigt Merkmale mittelalterlicher Befestigungsarchitektur mit Resten eines zentralen Rundturms und Wohngebäuden aus dieser Zeit. Man kann heute noch die Grundmauern und Kellerräume erkennen, die den militärischen Charakter dieser Anlage verdeutlichen.
Der Zugang zu den Ruinen erfolgt vom früheren Märchenwald-Parkplatz aus über einen steilen Waldweg mit Informationstafeln. Der Weg ist steil und erfordert feste Schuhe sowie etwas Trittsicherheit, besonders bei feuchtem Wetter.
Ein Sandsteinhügel von 1837 markiert den Ort und erinnert an Emil Friedrich I., den letzten Regenten von Bentheim-Tecklenburg. Dieses Denkmal wird oft übersehen, obwohl es eine wichtige Verbindung zwischen der Burggeschichte und der regionalen Herrscherdynastie darstellt.
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