Stadtfriedhof Ricklingen, Öffentlicher Friedhof und Park in Hannover, Deutschland
Der Stadtfriedhof Ricklingen ist eine große Begräbnisstätte mit verschlungenen Wegen, Wasserflächen und tausenden Gräbern, die sich über weitläufiges Gelände verteilen. Das Gelände beherbergt ein Kapellengebäude, das als zentraler Anlaufpunkt für Zeremonien dient.
Der Friedhof wurde 1908 als Begräbnisstätte für die wachsende Stadt Linden gegründet, als die industrielle Expansion der Region mehr Platz forderte. Die Anlage ist somit seit über ein Jahrhundert ein wichtiger Ort für Generationen von Familien.
Der Name des Friedhofs folgte der Politik: 1908 als Hauptfriedhof Linden angelegt, wurde er bei der Eingemeindung Lindens nach Hannover am 1. Januar 1920 in Stadtfriedhof Ricklingen umbenannt. Bereits 1924 entstand eine Abteilung für Urnenbestattungen, die später zu einem Urnenhain erweitert wurde; seit 1998 gibt es zudem eine Abteilung für anonyme Urnenbeisetzungen.
Das Gelände ist leicht zu Fuß zu erkunden, mit klaren Wegen und Informationstafeln an wichtigen Stellen verteilt. Besucher sollten sich Zeit nehmen und respektvoll durch die Anlage gehen, besonders bei laufenden Zeremonien.
Der Friedhof umfasst rund 30.000 Gräber auf etwa 54 Hektar. Seit 1998 gibt es eine Abteilung für anonyme Urnenbeisetzungen; die erste Urnenabteilung entstand 1924 nach Eröffnung des Krematoriums Hannover-Seelhorst und wurde später zu einem Urnenhain erweitert.
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