Burg Blankenstein, Mittelalterliche Burgruine in Gladenbach, Deutschland.
Burg Blankenstein sind Ruinen einer Burganlage auf einem Hügel bei Gladenbach, wo noch heute Steinmauern und Fundamentreste die ursprüngliche Festungsstruktur erkennen lassen. Die erhaltenen Mauerfragmente zeigen die Reste von Befestigungsanlagen, die das Gelände einst schützten.
Die vor 1237 zur Sicherung der Köln-Leipziger-Straße errichtete Burg wurde 1248 von Landgräfin Sophie von Hessen eingenommen und zerstört, um das Erbe ihres unmündigen Sohnes Heinrich zu sichern. Ab 1255 ließ sie sie wieder aufbauen und belehnte Gottfried von Rotenstein und Senand von Buseck. Der Kölner Erzbischof Ruprecht von der Pfalz war hier von 1478 bis zu seinem Tod 1480 gefangen; 1647 brannte die Burg ab, 1648 entstand in den Ruinen ein neues Amtshaus.
Der Name der Burg leitet sich vom blanken Stein ab, dem nackten Fels seines Hügels über Gladenbach. Ab 1255 oblag ihrer Besatzung zusammen mit der von Wallenfels und Neu-Dernbach der Schutz der Brabanter Straße und deren Kreuzung mit dem Westfalenweg und der Herborner Hohen Straße bei den Wilhelmsteinen. Nach 1647 entstand in den Ruinen ein neues Amtshaus von 1648, Sitz des Amtes Blankenstein.
Das Gelände ist über markierte Wanderwege vom nahegelegenen Parkplatz erreichbar, und Informationstafeln erklären die Struktur der Anlage. Die Umgebung ist gut begehbar, obwohl die Wege je nach Jahreszeit unterschiedlich beschaffen sein können.
Die Burgbesatzung sicherte zusammen mit den Besatzungen von Wallenfels und Neu-Dernbach auch den Kreuzungspunkt der Brabanter Straße mit dem Westfalenweg und der Herborner Hohen Straße bei den Wilhelmsteinen im Schelderwald. Von 1478 bis 1480 wurde der Kölner Erzbischof Ruprecht von der Pfalz hier gefangen gehalten.
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