Brikettfabrik Louise, Technisches Denkmal und Museum in Domsdorf, Deutschland.
Die Brikettfabrik Louise ist ein zweigeschossiger roter Backsteinbau in Domsdorf mit gestuftem Giebel, Reihen kleiner weiß gerahmter Fenster und einem Band runder Öffnungen nahe der Giebelspitze. Vor der Fassade steht ein dunkelgrüner zylindrischer Behälter; aus dem Gebäudekomplex ragt ein hoher gelbbrauner Backsteinschornstein mit hellem Band und dem weißen Schriftzug „LOUISE“.
Die Fabrik begann 1882 mit der Briquettproduktion und arbeitete für mehr als ein Jahrhundert kontinuierlich. Sie wurde 1992 stillgelegt und ist heute ein erhaltenes Zeugnis der Industriezeit.
Der Name der Fabrik stammt vom Grubenfeld Louise; in der 500 Meter entfernten Siedlung Alwine wohnten viele ihrer Arbeiter. Seit 1994 hält der Verein Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik „Louise“ e. V. die Maschinen betriebsbereit, und bei Vorführungen können Besucher sie in Gang sehen.
Die Anlage ist am besten mit einem Besuch während der Öffnungszeiten zu erkunden, die in der Regel an ausgewählten Tagen stattfinden. Geführte Touren helfen dabei, die komplexe Maschinerieanlage und ihre Funktionsweise zu verstehen.
Am Schornstein der Fabrik hängt ein weißes Schild mit schwarzer Aufschrift „LOUISE“, das schon von Weitem zu sehen ist. Rund 500 Meter entfernt liegt die Siedlung Alwine, in der viele Arbeiter der Fabrik wohnten. Die Anlage gilt als älteste Brikettfabrik Europas.
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