Burg Breitenbach, Mittelalterliche Burg in Wetterzeube, Deutschland.
Burg Breitenbach ist eine Burganlage auf erhohtem Gelande in Wetterzeube mit Ringmauern, Tortürmen und Wohngebäuden aus dem Mittelalter. Die Konstruktion nutzt Stein und zeigt typische Merkmale deutscher Burganlagen jener Zeit mit abgestuften Wehrgangen und zentralem Burghof.
Die Anlage ging aus einem Königshof südwestlich von Zeitz hervor, den König Konrad III. laut einer gefälschten Urkunde am 26. Juli 1138 an den Bischof von Naumburg verkaufte. Von der Mitte des 12. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts baute die Familie Breitenbuch innerhalb der älteren Wallanlage aus dem 10.–11. Jahrhundert eine Burg und machte sie zu ihrem Stammsitz. Die Burg wechselte zwischen den Bischöfen von Naumburg und den Markgrafen von Meißen; 1306 übertrug Markgraf Dietrich sie an Graf Simon von Stolberg, um 1310 hatte Albert Knut sie kurz als Lehen. Vermutlich zerstörten zwei Brände in den Kämpfen von 1315 die Burg, und 1317 verkaufte Graf Heinrich zu Stolberg sie an den Bischof von Naumburg.
Der Name Breitenbach geht auf die Familie von Breitenbuch zurück, deren Stammsitz die Burg von der Mitte des 12. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts war. Ein Schild am Hang unterhalb der Wallanlage weist auf einen von den Nationalsozialisten errichteten Thingplatz hin; sichtbare Reste gibt es heute nicht.
Der Wohnturm „Kempe“ ist wegen Einsturzgefahr umzäunt und nicht zugänglich (Stand 2025). Ein Schild am Hang unterhalb der Wallanlage weist darauf hin, dass die Nationalsozialisten hier einen Thingplatz errichtet hatten; davon sind aktuell keine Reste sichtbar.
Ein Schild am Hang unterhalb der Wallanlage weist auf einen von den Nationalsozialisten errichteten Thingplatz hin; Reste davon sind derzeit nicht sichtbar (Stand 2025). Der Wohnturm neben der Wallanlage, Kempe genannt, erscheint auf einer Karte des 19. Jahrhunderts von Brinkmann noch als Kämpfe.
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