Burg Brome, Mittelalterliche Burg in Brome, Deutschland.
Burg Brome ist eine mittelalterliche Festung in der gleichnamigen Stadt mit Mauern aus Backstein und mehreren Türmen. Das Gebäude zeigt Merkmale der Verteidigungsarchitektur mit dicken Wällen und einem System zur Kontrolle des Zugangs.
Burg Brome wurde 1202 im Erbschaftsvertrag Heinrichs des Löwen erstmals urkundlich erwähnt. 1219 und um 1300 zerstört, ging sie durch die Hände der Familien von Bartensleben, von der Schulenburg und von dem Knesebeck. Das heutige Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert; von 2009 bis 2014 wurde die Anlage grundlegend saniert, nachdem der Flecken Brome sie 2001 erworben hatte.
Die Burg dient heute als Ort der Begegnung und wird von Besuchern genutzt, um die regionale Vergangenheit zu entdecken. Hier finden sich Spuren der mittelalterlichen Lebensweise, die in den Räumen und Ausstellungen sichtbar werden.
Das Museum nutzt den zweigeschossigen Hauptflügel der Burg und den Treppenturm; der Eingang liegt am gepflasterten Hof mit den niedrigen Hecken. Im Inneren sind im Erdgeschoss Kreuzgewölbe zu sehen, das Obergeschoss ist über Treppen erreichbar. Die Anlage liegt in Brome in der Schleife der Ohre.
Der Treppenturm erreicht zwischen den beiden Flügeln rund 23 Meter, doch ein Merian-Kupferstich von 1654 zeigt ihn deutlich höher, mit umlaufendem Wehrgang. Das Hauptgebäude misst 37 × 9 Meter, und in zwei Kellerräumen sind Kreuzgewölbe erhalten.
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