Burg Rosenegg, Burgruine auf einem Hügel in Rielasingen-Worblingen, Deutschland
Die Burg Rosenegg ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Bergkegel auf 538 m ü. NHN am Nordhang des Rosenegg, direkt hinter dem Berggasthof Burg Rosenegg in Rielasingen-Worblingen. Erhalten sind umfangreiche Mauerreste aus unregelmäßigem grauem und braunem Mauerwerk sowie die Stelle eines Bergfrieds mit 6,5 mal 6,5 Metern Grundfläche und 1,5 Meter starken Mauern.
Die Burg Rosenegg wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, möglicherweise von den Herren von Twiel, und 1250 im Besitz der Herren von Rosenegg erwähnt. 1335 ging sie an die Herren von Lupfen über; nach der Zerstörung 1499 im Schweizerkrieg wurde sie wiederaufgebaut, und nach dem Aussterben derer von Lupfen fiel sie 1610 an das Hochstift Konstanz. 1617 zur Nebenresidenz mit erhöhten Wohngebäuden ausgebaut, wurde sie 1632 von württembergischen Truppen besetzt und 1639 von Hohentwieler Truppen zerstört; Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Ruine abgebrochen.
Der Name Rosenegg stammt von dem 1250 hier bezeugten Adelsgeschlecht. Die Ruine liegt direkt hinter dem Berggasthof Burg Rosenegg, und der kurze Anstieg von der Gaststätte zu den Mauern ist ein örtlicher Ausflug. Der Wiesenhang unter dem Mauerwerk wird beweidet und gemäht, sodass die Mauer vom Tal aus sichtbar bleibt.
Die Ruine liegt auf einem 538 m hohen Bergkegel direkt hinter dem Berggasthof Burg Rosenegg in Rielasingen-Worblingen. Der Zugang erfolgt zu Fuß vom Gasthof aus; die erhaltenen Mauerreste liegen nahe am Gebäude, der Untergrund ist jedoch uneben. Festes Schuhwerk ist auf Gras und losem Stein von Vorteil.
Der Bergfried hatte eine Grundfläche von 6,5 mal 6,5 Metern und 1,5 Meter starke Mauern. 1639 wurde die Burg von Hohentwieler Truppen zerstört, Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Ruine abgebrochen; die erhaltenen Mauerreste stammen von diesem Turm und seiner Umfassung.
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