Burg Dreckburg, Mittelalterliche Burg in Salzkotten, Deutschland.
Die Dreckburg ist eine mittelalterliche Burg am östlichen Rand von Salzkotten, die von einem wassergefüllten Graben umgeben ist und zwei barocke Flügelbauten aus dem 18. Jahrhundert besitzt. Der zentrale Turm überragt die Anlage und die dicken Steinmauern lassen die ursprüngliche Funktion als Verteidigungsbau noch deutlich erkennen.
Otto von Bentheim, Dompropst zu Paderborn, ließ die Burg zwischen 1347 und 1357 als Schutzanlage gegen Angriffe aus dem Kurfürstentum Köln errichten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und wurde dabei schrittweise erweitert und umgebaut.
Der Name Dreckburg leitet sich von „Dreck“ für Moor ab und verweist auf den sumpfigen Boden um den Wassergraben. Ab 1802 diente die Burg als Gutshof, ab 1896 blieb der verpachtete Gutsbetrieb in der Verwaltung der Grafen von Westphalen. Die Stadt Salzkotten erwarb die Burg im Jahr 2000 und verkaufte sie 2002 an Erhard Christiani, der sie bis zu seinem Tod im März 2017 privat und beruflich nutzte.
Die Burg liegt am östlichen Stadtrand von Salzkotten, nahe der B1, und ist von der Innenstadt aus gut zu Fuß zu erreichen. Wer mehr über die aktuellen Zugangs- und Besuchsmöglichkeiten erfahren möchte, findet Informationen über Salzkotten Marketing.
Der Name Dreckburg leitet sich von „Dreck“ ab, einem alten Wort für Moor, und verweist auf den moorigen Untergrund, auf dem die Burg errichtet wurde. Ursprünglich bestand die Anlage nur aus einem Wohnturm mit Hocheingang; Ringmauer und Vorburg kamen erst im späten 14. Jahrhundert hinzu.
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