Burg Eppstein, Mittelalterliche Burgruine in Eppstein, Deutschland.
Burg Eppstein ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel mit Ringmauern, Türmen und Gebäudestrukturen aus verschiedenen Bauphasen über mehrere Jahrhunderte hinweg. Das Gelände zeigt die unterschiedlichen architektonischen Stile, die während der Entwicklung der Burg entstanden sind und ihre Funktion als Verteidigungsanlage widerspiegeln.
Bauarchäologische Untersuchungen am Palas datieren die Gründung der Burg ins 10. Jahrhundert; sie entstand als Reichsburg zur Grenzsicherung und wurde 1122 erstmals urkundlich erwähnt. Zwei Jahre später schenkte Kaiser Heinrich V. die Hälfte dem Erzstift Mainz, das bald auch die andere Hälfte erwarb. Um 1200 kam die Burg als Lehen an die Herren von Hainhausen, die sich fortan Herren von Eppstein nannten. 1492 musste die westliche Hälfte aus Geldnot an Hessen verkauft werden, 1581 fiel die östliche Hälfte an Kurmainz.
Das besterhaltene Gebäude, das Mainzer Schloss im Osten, dient seit 1826 als Museum. Die Eppsteiner Burgfestspiele finden seit 1913 einmal jährlich zwischen den Ruinen statt. Die wiederhergerichtete Kemenate, einst das Frauengemach, wird für Ausstellungen vermietet und von Eppstein und Kelkheim als Trauzimmer genutzt.
Die Burg hat zwei Eingänge: Das Haupttor im Westen erreicht man über einen steilen Burgweg, der östliche Zugang führt über eine Brücke über den Halsgraben. Das besterhaltene Gebäude im Osten, das Mainzer Schloss, dient seit 1826 als Museum. Die Kemenate mit neuem Dach und neuen Fenstern ist für Ausstellungen mietbar und wird von den Städten Eppstein und Kelkheim als Trauzimmer genutzt.
Das einzige vollständig erhaltene Gebäude ist das östlich gelegene Mainzer Schloss, das Kurmainz errichten ließ und das seit 1765 eine Kapelle besaß. Weil diese noch bis 1903 genutzt wurde, blieb das Gebäude von der Niederlegung als Steinbruch verschont. Seit 1826 dient der besterhaltene Bau als Museum.
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