Burg Schaubeck, Mittelalterliche Burg in Kleinbottwar, Deutschland.
Die Burg Schaubeck ist eine ab dem 13. Jahrhundert an einem Steilhang zwischen Steinheim an der Murr und Kleinbottwar errichtete Burg auf den Überresten eines römischen Landhauses. Kernburg und der auffällige Treppenturm sind erhalten, und in den unteren Geschossen fehlen die Fenster, was den wehrhaften Charakter bewahrt. Im Inneren entstand ein Innenhof, eingefasst von Fachwerkfassaden, während die Nord- und Westfassade gemalte Eckquadern in Rot und Violett zeigen, die zwischen 1749 und 1765 entstanden.
Burg Schaubeck wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt, als die Ministerialen Bertold und Konrad von Schaubeck, badische Lehensleute und Marschälle von Besigheim, begannen, die Burg an einem Steilhang auf den Überresten eines römischen Landhauses zu errichten. 1392 wurde die Burg mit dem Ort Kleinbottwar an Hans von Urbach verkauft. Ab 1480 begann Dietrich von Plieningen, von Graf Eberhard V. von Württemberg belehnt, mit dem Umbau zum Schloss, der bis 1642 dauerte.
Der Name Schaubeck geht auf die Ministerialen Bertold und Konrad von Schaubeck zurück, die 1272 mit dem Bau der Burg begannen. Seit 1914 wird hier das Weingut Graf Adelmann betrieben; Weinbau in Kleinbottwar ist bereits 950 belegt, auf der Burg selbst ab 1297. Der Innenhof wird von Fachwerkfassaden eingefasst.
Die Burg ist in Privatbesitz und wird von der Familie der Grafen Adelmann bewohnt. Öffentlich zugänglich ist der Weinverkauf in der Burg; der Park ist nur während Veranstaltungen wie den alle zwei Jahre stattfindenden Wein- und Kulturtagen geöffnet.
Die Burg steht auf den Überresten eines römischen Landhauses, und die Herren von Schaubeck begannen 1272 mit dem Bau am Steilhang. Von einem früheren Turm sind nur Mauerreste und Fundamente erhalten, eine deutliche Vertiefung im Boden lässt auf einen Burggraben schließen.
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