Burg Schenkenstein, Mittelalterliche Burgruine in Aufhausen, Deutschland.
Burg Schenkenstein ist eine Burggruine auf einem Felssporn in etwa 573 Metern Hohe, umgeben von drei verfüllten Graben und Schutzwallen. Die Anlage besteht aus Mauerresten und einem markanten runden Turm, der aus der Ferne sichtbar ist.
Die Burg wurde 1230 von Bischof Hartmann von Augsburg erbaut und ging zwischen verschiedenen Adelsfamilien in Besitz über. Im Jahr 1525, während des Bauernkriegs, wurde sie von aufständischen Bauern zerstört.
Die Burg war Sitz der Familie von Lapide, deren Name in Dokumenten aus dem 12. Jahrhundert auftaucht. Heute erinnern die Steinmauern an die mittelalterliche Herrschaft dieser lokalen Adelsfamilie.
Sie erreichen die Ruine über Waldwege, wobei der letzte Aufstieg steil ist und unbefestigen Boden erfordert. Festes Schuhwerk und etwas Zeit für den Anstieg sind notwendig, um sicher zur Ruine zu gelangen.
Der runde Turm hat eine besondere Eigenschaft: Der Eingang liegt etwa 6 Meter über dem Boden und war ursprünglich nur über eine Leiter oder Brücke erreichbar. Diese erhöhte Anordnung war ein Schutzmechanismus, um eindringende Feinde zu verlangsamen.
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