Burg Schneidlingen, Mittelalterliche Burg in Schneidlingen, Deutschland
Burg Schneidlingen ist eine mittelalterliche Wasserburg in Hecklingen, bestehend aus drei gotischen Flügeln um einen zentralen Bergfried, mit Spuren eines vom Goldbach gespeisten Grabens. Die Bauten des 17. Jahrhunderts zeigen große Renaissancegiebel mit Schweifwerk, und ein kleiner Querbau des 18. Jahrhunderts schließt den Hof nach Süden.
Die Burg Schneidlingen wurde wahrscheinlich Anfang des 14. Jahrhunderts am Ostrand des Dorfes errichtet und 1324/25 erstmals urkundlich als Besitz des Bistums Halberstadt genannt. Im 14. und 15. Jahrhundert oft verpfändet, verfiel sie zusehends. 1604 erwarb das Halberstädter Domkapitel die Anlage durch Tausch, und von 1611 bis 1620 ließ Matthias von Oppen Kernburg und Vorburg zu einem landwirtschaftlichen Mustergut umgestalten.
Die Burg wird seit Mitte der 1990er Jahre von einem Burgverein gepflegt und restauriert. In der Zeit der DDR diente die Anlage als Kindergarten und als Altenheim.
Die Burg wird seit Mitte der 1990er Jahre von einem Burgverein gepflegt und restauriert. Die Anlage liegt am Ostrand von Schneidlingen, und Spuren des vom Goldbach gespeisten Wassergrabens sind noch erkennbar. Der 21 Meter hohe Bergfried trägt eine barocke Haube und Wappentafeln der am Umbau 1611–1620 beteiligten Domherren.
Der 21 Meter hohe, viergeschossige Bergfried trägt eine barocke Haube und Wappentafeln der am Umbau 1611–1620 beteiligten Domherren von Halberstadt. Die spätmittelalterlichen Baukörper wurden Anfang des 17. Jahrhunderts im Stil der Renaissance erweitert und zeigen noch heute große Schaugiebel mit Schweifwerk.
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