Bäumlersklippe, Felsformation in Ilsenburg, Deutschland
Die Bäumlersklippe ist ein Felsvorsprung unter den Harzklippen im Nationalpark Harz, südwestlich von Ilsenburg. Buchen und Fichten sind um sie herum zugewachsen, am Rand erinnern Reste einer Umzäunung an frühere Zeiten. 2019 wurde der Ort mit einer Informationstafel, einer Bank und einer instand gesetzten Aussichtsbrüstung wieder als Ausflugsziel hergerichtet.
Ihren Namen erhielt die Klippe nach dem Jäger Bäumler, der 1752 aus Eifersucht seinen eigenen Sohn erstochen und sich später von der Klippe zu Tode gestürzt haben soll. Theodor Fontane griff dieses sagenhafte Familiendrama in seiner Erzählung „Ellernklipp“ auf. 2019 wurde die Klippe als Ausflugsziel hergerichtet, mit einer Informationstafel, einer Bank und einer instand gesetzten Aussichtsbrüstung.
Ihren Namen hat die Klippe von dem Jäger Bäumler, der 1752 aus Eifersucht seinen einzigen Sohn erstochen haben und sich später von dem Felsen gestürzt haben soll. Theodor Fontane griff diesen Stoff in seiner Erzählung „Ellernklipp“ auf. 2013 drehte die Krimiserie Heiter bis tödlich: Alles Klara hier die Folge Bäumlers Klippe über die Ermordung eines Fontane-Experten unterhalb der Klippe.
Der Ort ist über mehrere Wanderwege erreichbar, die durch den Nationalpark führen und unterschiedliche Schwierigkeitsstufen bieten. Festes Schuhwerk ist wichtig, da die Wege über felsenige und unebene Abschnitte verlaufen.
2019 wurde die Klippe als Ausflugsziel hergerichtet: Eine Infotafel und eine Bank wurden aufgestellt, das Aussichtsgeländer erneuert. Der Borkenkäferpfad verbindet Ilsenburg mit der Klippe und weiteren Harzklippen.
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