Ivenacker Eichen, Naturdenkmal und Wildgehege in Ivenack, Deutschland.
Ivenacker Eichen ist ein Naturschutzgebiet und Wildgehege in Ivenack, Deutschland, das fünf besonders alte Eichen mit massiven Stämmen umfasst. Die ältesten unter ihnen sind über einen Meter dick am Stamm und stehen verteilt in einem großen Waldgebiet.
Die Eichen wuchsen bereits vor rund tausend Jahren, als slawische Siedler den Wald zum Weiden nutzten. Zisterziensermönche übernahmen später die Pflege und erhielten so die Bäume bis in die Gegenwart.
Das Gebiet diente jahrhundertelang als Hutewald, wo Schweine unter den Bäumen Eicheln fraßen und dabei half, den Wald offen zu halten. Heute leben Damhirsche im Gehege zwischen den Eichen, was an diese frühere Nutzung erinnert.
Der Baumkronenpfad führt in die Höhe und endet auf einem Aussichtsturm, von dem aus man über die Wipfel und bis zum Ivenacker See blicken kann. Der Weg ist etwa 600 Meter lang und gut begehbar.
Einer der Bäume ist so groß, dass sein Holzvolumen auf etwa 180 Kubikmeter geschätzt wird und damit den massivsten lebenden Eichenbaum in Deutschland darstellt. Wissenschaftler haben festgestellt, dass einige Äste bereits über hundert Jahre alt sind.
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