Trausnitztalsperre, Stausee in Deutschland
Das Trausnitzer Staubecken ist ein großes Wasserbecken in der bayerischen Ortschaft Trausnitz, das durch einen Staudamm auf dem Fluss Pfreimd aufgestaut wird. Das Wasser erstreckt sich über etwa 37 Hektar und wird von Wald- und Grünflächen umgeben, die das gesamte Areal prägen.
Der Staudamm wurde 1951 gebaut und 1952 fertiggestellt, um den Wasserfluss in der Region zu regulieren. Seit seiner Errichtung dient das Becken zur Stromerzeugung, Hochwasservorbeugung und Wasserspeicherung für die Gemeinde.
Der Staudamm trägt den Namen des nahe gelegenen Ortes Trausnitz und ist fest in das alltägliche Leben der Bewohner eingebunden. Seit Jahrzehnten wird das Wasserbecken von Einheimischen und Besuchern als Treffpunkt für ruhige Ausflüge und Freizeitaktivitäten genutzt.
Die Wege um das Becken herum sind gut gepflegt und zugänglich für Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Bringt bequeme Schuhe, Wasser und Snacks mit, da es entlang der Wege wenig Verpflegungsmöglichkeiten gibt.
Das Becken hat ein eigenes Kleinwasserkraftwerk mit zwei Turbinen, die zusammen knapp 2 Megawatt Strom erzeugen und jährlich Tausende von Haushalten mit Energie versorgen. Diese lokale Energieerzeugung bleibt vielen Besuchern unbekannt, obwohl sie an der Dammkrone sichtbar ist.
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