Burg Freudenberg, Mittelalterliche Burgruine in Freudenberg, Deutschland.
Die Burg Freudenberg war eine Höhenburg auf 300 m ü. NHN, die die Grafen von Nassau über dem Weibetal vermutlich ab 1345 zusammen mit einer Siedlung errichteten. Erhalten ist nur ein Rest des Schlossturms, der heute als Glockenturm der an seiner Stelle erbauten evangelischen Pfarrkirche dient.
Die Grafen von Nassau erbauten die Burg über dem Weibetal vermutlich ab 1345 zusammen mit einer Siedlung zum Schutz ihres Gebietes; 1389 wurde sie erstmals erwähnt. 1540 zerstörte ein Brand Burg und Siedlung erheblich, 1666 brannten beide vollständig ab. Die Burg verfiel; 1828 wurden die letzten Reste bis auf einen Rest des Schlossturms abgebrochen.
Der Ort spiegelt die Verbindung zwischen Befestigungsbau und ländlichem Leben wider, da neben den Wehranlagen auch Spuren von Wohngebäuden sichtbar sind. Besucher können nachvollziehen, wie die Bewohner Schutz und Alltag unter einem Dach vereinbarten.
An der Stelle der Burg steht heute die evangelische Pfarrkirche von Freudenberg auf etwa 300 m ü. NHN über dem Weibetal. Der frühere Burgfried dient als Glockenturm dieser Kirche; der erhaltene Rest ist daher vom Kirchhof aus zu sehen und nicht als eigene Ruine.
Der erhaltene Turm der Burg dient seit 1601 als Kirchturm der evangelischen Pfarrkirche und wurde zugleich als Gefängnis genutzt. 1828 wurden die letzten Reste abgebrochen, nur ein Teil des Schlossturms blieb stehen.
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