Burg Fürstenstein, Mittelalterliche Burgruine in Zwingenberg, Deutschland
Fürstenstein ist eine Burgruine auf erhöhtem Gelände in der Nähe von Zwingenberg mit steinernen Resten, die noch heute sichtbar sind. Die vorhandenen Mauern und Grundlagen zeigen, wie solche Befestigungen damals aufgebaut waren.
Fürstenstein wurde zwischen August 1338 und November 1339 vom Mainzer Erzbischof erbaut, vermutlich als Gegenburg wenige Dutzend Meter oberhalb der unteren Burg Zwingenberg. Auslöser war das 1338 erzwungene Öffnungsrecht der Burg Zwingenberg zugunsten Württembergs, Pfalzgraf Ruprechts I. und Erzbischof Heinrichs von Virneburg. Bereits im Dezember 1343 wurde die Burg auf königlichen Erlass geschleift.
Die Burg zeigt noch heute ihre mittelalterliche Bauweise mit massiven Steinen, die nach strengen Regeln geschichtet wurden. Besucher können nachvollziehen, wie wichtig Verteidigungsfähigkeit bei der Anlage solcher Bauten war.
Die Ruine liegt auf einem schmalen Sporn auf 265 m, wenige Dutzend Meter über der Burg Zwingenberg. Wege von Zwingenberg führen hinauf zum mehrstufigen Gelände; die Reste sind niedrige Mauerfragmente aus kleinen und mittleren Bruchsteinen, achten Sie auf den Untergrund. Am Osthang liegt ein Halsgraben mit einem kleinen viereckigen Fundament unklarer Funktion.
Das Gelände war sorgfältig gewählt worden, da die Höhenlage natürliche Kontrolle über mehrere Wege ermöglichte. Diese strategische Lage wird einem heute besonders deutlich, wenn man die Umgebung von oben überblickt.
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