Bunker Kossa-Söllichau, Militärmuseum in Laußig, Deutschland
Der Bunker Kossa-Söllichau ist eine unterirdische Militäranlage in der Dübener Heide mit sechs Bunkern, die als Kommandozentrum konzipiert wurden. Die Struktur besteht aus verbundenen Räumen, in denen Kommunikationszentralen, Arbeitsplätze und Unterkünfte untergebracht sind.
Der Bunker wurde zwischen 1976 und 1979 erbaut und diente als Kommandozentrale für den dritten Militärbezirk der DDR. Er war ein wichtiger Ort zur Aufrechterhaltung von Verbindungen mit Moskau während der Zeit der deutschen Teilung.
Das Museum zeigt Ausstellungen über die Entwicklungen während des Kalten Krieges, mit Fokus auf die Rolle dieser Anlage im Alltag der Soldaten, die hier stationiert waren. Die Besucher können nachvollziehen, wie Menschen in solchen isolierten Unterständen lebten und arbeiteten.
Das Innere der Anlage bleibt das ganze Jahr über kühl, da es unterirdisch liegt und kaum natürliches Licht hat. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen und genug Zeit für eine ausführliche Erkundung einplanen.
Die Anlage verfügt über spezielle Tunnelsysteme für den Transport von Ausrüstung zwischen den einzelnen Bunkern, die zeigen, wie effizient die Raumnutzung geplant war. Diese unterirdischen Wege ermöglichten es den Soldaten, sich sicher zwischen den verschiedenen Funktionsbereichen zu bewegen.
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