Bunker Strausberg, Telefonzentrale und Bunker aus dem Kalten Krieg in Strausberg, Deutschland
Der Strausberg Bunker ist ein ehemaliges Fernmeldezentrum aus den 1980er Jahren, das zwei unterirdische Ebenen mit Arbeitsbereichen und technischen Installationen hat. Die Anlage wurde als geschützter Ort für militarische Fernmeldekommunikation der DDR gebaut und genutzt.
Deutsche Post errichtete diesen befestigten Kommunikationskomplex Anfang der 1980er Jahre als Kernstuck des Nachrichtennetzes der DDR. Nach dem Fall der Mauer blieb die Struktur erhalten und wird seit 2019 der Offentlichkeit mit gefuhrten Touren zuganglich gemacht.
Der Bunker zeigt, wie die DDR ihre Kommunikation organisierte und schutzte. Besucher sehen heute noch die Räume und Einrichtungen, die Fachleute damals für den Nachrichtenverkehr nutzten.
Der Zugang erfolgt durch organisierte Touren der Orte der Geschichte Association, daher ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Der Komplex befindet sich unter der Erde, sodass man sich Zeit nehmen sollte, um die verschiedenen Ebenen und Raume zu erkunden.
Die Tunnelsysteme unter dem Gelande werden schrittweise in eine Kunstgalerie umgewandelt, wodurch historische Strukturen mit zeitgenossischem Kunstschaffen verbunden werden. Diese ungewohnliche Nutzung zeigt, wie der Ort seine industrielle Vergangenheit neu interpretiert.
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