Burg Adolfseck, Burgruine in Bad Schwalbach, Deutschland
Burg Adolfseck ist eine Burgruine auf einem felsigen Hügel in Bad Schwalbach mit den Überresten einer ovalen Kernfestung. Die Mauerreste zeigen die Struktur einer mittelalterlichen Wehranlage, deren Grundriss heute noch deutlich zu erkennen ist.
Die Burg wurde 1356 erstmals urkundlich erwähnt und entstand durch die Expansion der Familie Nassau-Idstein in der Region. Sie diente über Jahrhunderte als Befestigung, bevor sie während der Frühneuzeit verfiel.
Der Name der Burg geht auf Graf Adolf I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein zurück, der sie gerade baute, als Erzbischof Gerlach von Mainz sie ihm am 18. Februar 1356 zu Lehen gab. Sein Bruder Johann, später Erzbischof von Mainz, ließ in der Burg eine dem heiligen Valentin geweihte Kapelle errichten. Im 15. und 16. Jahrhundert diente die Burg zeitweise als Witwengut.
Die Ruine liegt auf einem Sporn der Aar auf 312 m ü. NN am Südrand des Bad Schwalbacher Ortsteils Adolfseck. Erhalten sind nur geringe Reste von Mauern und ein Brunnen; die ovale Hauptburg ist allein im Grundriss zu erkennen. Die Gesamtanlage steht unter Denkmalschutz, daher sollte man auf den Wegen bleiben.
Die Burg lag auf einem Bergsporn, den im Westen, Süden und Osten eine aufgestaute Flussschleife der Aar als See umgab. Die ovale Hauptburg maß etwa 55 auf 40 Meter, ihre Ringmauer war 1,3 bis 1,5 Meter dick, und Mitte des 14. Jahrhunderts kam ein sechs bis acht Meter breiter Zwinger hinzu.
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