Burg Spangenberg, Felsenburg im Pfälzerwald, Deutschland
Burg Spangenberg ist eine Felsenburgruine im Pfälzerwald, die auf Sandsteinfelsen über dem Elmsteiner Tal liegt. Die erhaltenen Mauern lassen frühere Wohnbereiche und Torbauten erkennen, die eng an den natürlichen Fels angepasst wurden.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet und unterstand lange Zeit dem Fürstbistum Speyer. Im Jahr 1618 wurde sie durch Kriegseinwirkungen zerstört und blieb seitdem eine Ruine.
Die Burg ist mit einer regionalen Sage verbunden, der Legende von der Ledernen Brücke, in der ein böser Ritter namens Caspar vorkommt. Diese Geschichte wird im Pfälzerwald noch heute weitererzählt und gehört zum mündlichen Überlieferungsgut der Gegend.
Die Ruine ist zu Fuß über Waldwege erreichbar, da der Aufstieg steil und das Gelände uneben ist, empfehlen sich feste Schuhe. Es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, um das weitläufige Gelände in Ruhe zu erkunden.
Zwischen 1505 und seiner Zerstörung diente die Burg als Wohnsitz des Meisters eines nahegelegenen Gestüts. Diese ungewöhnliche Funktion zeigt, dass die Anlage noch kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg bewohnt und genutzt wurde.
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