Burg Spangenberg, Felsenburg im Pfälzerwald, Deutschland
Burg Spangenberg ist eine Felsenburgruine im Pfälzerwald, die auf Sandsteinfelsen über dem Elmsteiner Tal liegt. Die erhaltenen Mauern lassen frühere Wohnbereiche und Torbauten erkennen, die eng an den natürlichen Fels angepasst wurden.
Die Burg Spangenberg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut und kam 1100 in den Besitz des Hochstifts Speyer. 1470 wurde sie während der Weißenburger Fehde zusammen mit der benachbarten Burg Erfenstein zerstört. Wieder bewohnbar gemacht, diente sie fast 100 Jahre als Wohnburg des Stutmeisters eines 1505 angelegten Stutengartens. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1618 durch Truppen Mansfelds erneut zerstört und 1688 durch die Truppen Ludwigs XIV. endgültig.
Die Burg ist mit einer regionalen Sage verbunden, der Legende von der Ledernen Brücke, in der ein böser Ritter namens Caspar vorkommt. Diese Geschichte wird im Pfälzerwald noch heute weitererzählt und gehört zum mündlichen Überlieferungsgut der Gegend.
Die Ruine ist zu Fuß über Waldwege erreichbar, da der Aufstieg steil und das Gelände uneben ist, empfehlen sich feste Schuhe. Es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, um das weitläufige Gelände in Ruhe zu erkunden.
Der Name der Burg stammt vom Spangenberg, und die Anlage ist sowohl ein geschütztes Naturdenkmal (ND-7376-205) als auch ein Kulturdenkmal. Der Sandsteinfelsen unter der Ruine ist wegen seines geologischen Werts ausgewiesen.
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