Burg Staden, Mittelalterliche Wasserburg in Staden, Deutschland.
Burg Staden ist eine mittelalterliche Wasserburg im Ort Staden und steht auf einer Insel, umgeben vom Nidda-Fluss und einem Muhlbach. Das Bauwerk hat drei Geschosse und besitzt einen runden Treppentturm, der sich deutlich von der ubrigen Architektur abhebt.
Die erste Erwahnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1156, als es von dem Edelmann Wortwin an das Kloster Fulda ubergeben wurde. Ein Jahrhundert spater kam es 1233 unter die Herrschaft der Familien Budingen und Isenburg, die es lange Zeit kontrollieren sollten.
Das Schloss trägt den Namen Ysenburg und zeigt Merkmale mehrerer Bauperioden, die noch heute sichtbar sind. Die Renaissance-Elemente wie das Portal von 1574 und die Schlüsselloch-Schießscharten erzählen von den verschiedenen Epochen, in denen es umgebaut wurde.
Das Schloss wird heute als Hotel und Cafe genutzt, so dass Besucher darin ubernachten oder speisen konnen. Da das Gebaude auf einer Insel liegt, ist es uber eine Brucke zuganglich, die Zutritt zum Gelande ermoglicht.
In einer bestimmten Periode war der Besitz des Schlosses unter 19 verschiedenen Eigentumern aufgeteilt, was zur Errichtung mehrerer Adelssitze im Ausenbereich fuhrte. Diese ungewohnliche Situation machte das Gelande zu einer Art Siedlung mit verschiedenen Hausern von wohlhabenden Familien.
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