Burg Sternberg, Mittelalterliche Burg in Extertal, Deutschland.
Burg Sternberg ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel in Extertal, Nordrhein-Westfalen, mit einem zentralen Bergfried, Ringmauern und einem befestigten Innenhof. Die Anlage ist aus massivem Stein erbaut und zeigt die typische Struktur einer wehrhaften Höhenburg.
Die ältesten Fundamente der Ringmauer stammen aus der Zeit um 1100; Graf Heinrich I. von Sternberg ließ um 1240 den steinernen Wohnturm errichten, finanziert vor allem aus den Salzeinkünften von Bad Salzuflen. 1447 widerstand die Burg dem Angriff eines 15.000 Mann starken Heeres des Erzbischofs Dietrich von Köln. Simon VI. zur Lippe ließ den Nordturm durch Baumeister Hermann Wulff zum Rittersaal ausbauen, und 1733 wurde die Burg für 410.000 Silbertaler an das Haus Hannover verpfändet, bevor sie 1781 zurückgekauft wurde.
In der Burg befindet sich das Klingende Museum, dessen Sammlung von über 150 Musikinstrumenten auf Peter Harlan zurückgeht, der sich hier am Ende des Krieges niederließ. Zutritt gewähren nur vorangemeldete Gruppen bei Führungen, da die Burg weiterhin privat bewohnt ist.
Die Burg ist Privateigentum und bewohnt, daher gibt es keinen freien Zugang; es werden nur in begrenztem Umfang Führungen für Gruppen angeboten, die sich vorher anmelden. Im Burgbereich befindet sich das Klingende Museum mit über 150 Musikinstrumenten und Informationen zum Instrumentenbau im Lauf der Geschichte.
In der Burg befindet sich das Klingende Museum, dessen Grundbestand von über 150 Musikinstrumenten von Peter Harlan stammt, der sich hier am Ende des Krieges niederließ. Die Burg ist Privateigentum und noch bewohnt, daher nicht frei zugänglich; Führungen gibt es für angemeldete Gruppen in begrenztem Umfang.
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