Burg Guttenberg, Felsenburg in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Die Burg Guttenberg ist die Ruine einer Felsenburg auf dem 503,1 m hohen Schloßberg, etwa drei Kilometer westlich von Oberotterbach im Oberen Mundatwald. Die Bergkuppe bedeckte einst rund 50 mal 25 Meter; von den drei Türmen der Oberburg ist nur der Bergfried teilweise erhalten, daneben Balken- und Pfostenlöcher und eine in den Fels gehauene Treppe zur Unterburg, von der Mauerteile, Fundamente und ein Tor zeugen.
Die erste gesicherte Erwähnung stammt von 1246, als Isengard von Falkenstein die Burg im Namen ihres Mannes, des Reichstruchsessen Philipp I. von Falkenstein, an König Konrad IV. übergab. 1317 wurde die Hälfte an die Grafen von Leiningen verlehnt, die andere fiel an die Kurpfalz. 1525 zerstörte ein lothringischer Bauernhaufen die Burg, die nicht wieder aufgebaut wurde.
Guttenberg Castle liegt mitten im Pfälzerwald und ist heute eine Ruine, die Wanderer beim Vorbeigehen entdecken können. Die Steinmauern sind teilweise noch gut erhalten und geben einen guten Eindruck von der ursprünglichen Größe der Anlage.
Die Ruine ist über Wanderwege im Pfälzerwald erreichbar, festes Schuhwerk wird wegen des hügeligen Geländes empfohlen. Von der erhöhten Lage aus hat man einen guten Blick auf die umliegende Waldlandschaft.
Die Burg lag in unmittelbarer Nähe zur französischen Grenze und war deshalb lange Zeit ein umstrittener Punkt zwischen verschiedenen Herrschern. Diese Grenzlage erklärt auch, warum die Burg so oft den Besitzer wechselte.
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