Burg Guttenberg, Mittelalterliche Burg mit Kirche in Guttenberg, Deutschland
Schloss Guttenberg, auch Neuguttenberg genannt, ist eine Burganlage in der Gemeinde Guttenberg in Oberfranken, Bayern. Sie liegt auf etwa 437 Metern auf einem Bergsporn, mit der Hauptburg und der kleineren Anlage Altguttenberg in der Nähe. Die Burg wurde nach 1523 wieder aufgebaut und nach einem Brand 1908 vollständig erneuert, sodass nur wenige mittelalterliche Teile erhalten sind.
Der Name soll von Cotto stammen, einem Beamten der Grafen von Andechs; Gundeloh von Plassenberg, urkundlich 1148, gilt als Erster der Stammfolge, die 1315 den Namen von Guttenberg annahm. Altguttenberg wurde in der Guttenberger Fehde belagert und ging an Markgraf Friedrich V. von Brandenburg über. 1523 brannten die Truppen des Schwäbischen Bundes beide Burgen als Raubnester nieder; nur Neuguttenberg wurde wieder aufgebaut, ein Brand 1908 führte zur vollständigen Erneuerung.
Der Name Guttenberg soll auf Cotto zurückgehen, einen Verwaltungsbeamten der Grafen von Andechs, Herzöge von Meranien. 1315 nahmen die Guttenberger die Burg in Besitz und wechselten vom Namen Plassenberg zu von Guttenberg; seit 1700 führen sie den Freiherrentitel. Die Kirche gehört zu der Anlage, die nach der Brandschatzung durch den Schwäbischen Städtebund am 8. Juli 1523 wieder aufgebaut wurde.
Die Anlage liegt auf 437 Metern Höhe auf einem Bergsporn, rund 10 km nordöstlich von Kulmbach. Von der mittelalterlichen Bausubstanz ist kaum etwas erhalten: Nach dem Brand von 1908 wurde sie vollständig erneuert, nur wenige Hinweise auf den mittelalterlichen Bau blieben. Sie gehört der Freiherrlich von und zu Guttenberg’schen Privatstiftung, die Philipp Franz zu Guttenberg gegründet hat.
Der Name Guttenberg soll auf Cotto zurückgehen, einen Verwaltungsbeamten der Grafen von Andechs. 1523 entsandte der Schwäbische Bund 1672 Berittene und 10535 Fußkämpfer gegen 23 Raubnester; die Guttenberger Burgen standen an 18. und 19. Stelle, wurden am 5. Juli besetzt und am 8. Juli eingeäschert. Der Holzschnitt des Hans Wandereisen von 1523 zeigt dies.
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