Burg Altenstein, Mittelalterliche Burgruine in Maroldsweisach, Deutschland.
Burg Altenstein ist eine Ruine auf einem langgestreckten Höhenrücken nahe Maroldsweisach in den Haßbergen, Bayern. Die erhaltenen Steinmauern umschließen einen Innenhof, und von der Anhöhe aus blickt man weit über das Weisachtal.
Altenstein erscheint 1225 indirekt, als eine Urkunde Marquard Magnus de antiquo lapide nennt; 1231 wird die Burg direkt als castrum mit ecclesia erwähnt. 1296 wohnten acht Familien gemeinsam dort, und ein Burgfriedensvertrag von 1441 nennt zehn Brüder und Vettern aus fünf Familien. 1703 zogen die Stein nach Pfaffendorf; 1972 wurde die Ruine dem Landkreis Haßberge geschenkt.
Der Name der Burg stammt von den Herren von Stein zu Altenstein, deren Linie 1875 mit Karl vom Stein zum Altenstein erlosch. Die Anlage zählt zu den größten Burgruinen Frankens; seit 2003 sind die sanierten Mauern zu besichtigen, und das Torhaus der Vorburg aus dem 17./18. Jahrhundert dient wieder als Wohnung.
Die Ruine ist nicht frei zugänglich: Es wird Eintritt erhoben, und die Anlage wurde bei der 2003 abgeschlossenen Sanierung gesichert und für Besucher erschlossen. Das Torhaus der Vorburg aus dem 17./18. Jahrhundert dient wieder als Wohnung und bildet den Zugang zum Gelände. Der Burgberg erhebt sich etwa 150 Höhenmeter über das Weisachtal.
Der Höhenrücken, auf dem die Ruine steht, war einst Teil eines verzweigten Verteidigungssystems mit mehreren Befestigungsanlagen, die heute Stationen eines regionalen Burgenwegs bilden. Dieser Weg umfasst insgesamt 14 Stationen und verbindet verschiedene Überreste aus derselben Epoche.
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