Burgruine Lichtenstein in Pommelsbrunn, Mittelalterliche Burgruine bei Pommelsbrunn, Deutschland.
Die Burgruine Lichtenstein steht auf einem Bergsporn des Schleußbergs und erhebt sich 512 Meter über dem Meeresspiegel. Das Bauwerk dominiert von dieser Höhe aus die Waldflächen und Dörfer der fränkischen Landschaft unter ihm.
Das Schloss wurde 1270 erstmals erwähnt und stand lange unter bayerischer Herrschaft. 1421 wurde es zerstört und verfiel danach zu den Ruinen, die man heute sieht.
Der Name des Schlosses erinnert an die Familie von Lichtenstein, die hier lange herrschte und das Gebäude geprägt hat. Besucher sehen heute noch Fensterrahmen und Türöffnungen aus Stein, die zeigen, wie die Bewohner hier gelebt haben.
Von Pommelsbrunn aus erreicht man die Ruine über markierte Wanderwege, die mit Hinweisschildern ausgestattet sind. Die Route ist gut zu gehen und bietet an verschiedenen Stellen Informationen zur historischen Anlage.
Archäologische Funde im Mauerwerk zeigen Spuren von Keramik und anderen Objekten aus dem frühen 13. Jahrhundert. Diese Artefakte geben Besuchern einen seltenen Einblick in das tägliche Leben der mittelalterlichen Bewohner.
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