Burgruine Nordeck, Mittelalterliche Burgruine in Stadtsteinach, Deutschland.
Die Burgruine Nordeck ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Spornburg auf einem nach Westen vorspringenden Bergsporn im Stadtsteinacher Forst, etwa 450 m ü. NN und rund zwei Kilometer nordnordöstlich von Stadtsteinach. Erhalten sind Reste eines runden Wohnturms, eines Gefängnisturms und einiger Grundmauern. Die Ruine ist frei zugänglich.
Die Burgruine Nordeck wurde um 1100 von den Grafen von Henneberg erbaut und 1151 von Bischof Eberhard II. von Bamberg zusammen mit Steinach erworben. 1438 in der Waldenfelser Fehde zerstört, wurde sie Mitte des 15. Jahrhunderts wieder aufgebaut und war Sitz bischöflicher Amtmänner; der Raubritter Thomas von Absberg hielt dort entführte Gefangene versteckt. 1525 wurde sie im Bauernkrieg erneut zerstört und aufgegeben.
Der Name Nordeck verweist auf die Lage der Burg auf einem Sporn über dem Tal der Unteren Steinach bei Mittelhammer. Eine Sage berichtet von der Flucht eines gefangenen Kaufmannssohns, dem die Köchin half, aus der Gewalt des Raubritters Thomas von Absberg. Die Ruine ist heute frei zugänglich.
Die Ruine liegt etwa 2 km nordnordöstlich von Stadtsteinach im Stadtsteinacher Forst auf einem nach Westen vorspringenden Bergsporn über der Einöde Mittelhammer im Tal der Unteren Steinach. Sie ist frei zugänglich, doch sind weder ein markierter Wanderweg noch Informationstafeln belegt; die Annäherung erfolgt über Waldwege. Der Boden ist uneben, erhalten sind Reste des runden Wohnturms und des Gefängnisturms.
Der berüchtigtste Bewohner der Burg war der Raubritter Thomas von Absberg, der hier Anfang des 16. Jahrhunderts entführte Gefangene versteckte. Eine Sage berichtet von einem Kaufmannssohn, der mit Hilfe der Köchin entkam. 1523 ließ der Schwäbische Bund die Burg, in der der Bamberger Amtmann Jörg von Wildenstein saß, unangetastet; zwei Jahre später wurde sie im Bauernkrieg zerstört.
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