Burgruine Schöneberg, Mittelalterliche Burgruine in Schöneberg, Deutschland.
Die Burgruine Schöneberg ist eine mittelalterliche Burganlage in der Region Schöneberg mit Steinmauern, die noch heute sichtbar sind. Die Überreste zeigen verschiedene Bereiche der früheren Festungsanlage und ermöglichen einen Blick auf die räumliche Struktur dieser Verteidigungsanlage.
Graf Hermann II. von Winzenburg ließ die Burg um 1122 zum Schutz seiner Besitzungen errichten. Nach seiner Ermordung im Januar 1152 kam sie an die Erzbischöfe von Mainz, die sie den Herren von Eberschütz (ab 1170 von Schonenberg) zu Lehen gaben. 1429 kaufte Landgraf Ludwig I. von Hessen sie endgültig. 1582/83 wurde sie abgebrochen, und Landgraf Wilhelm IV. ließ mit den Steinen die Mauern des Tiergartens an der Sababurg errichten.
Der Name Schöneberg geht auf das Adelsgeschlecht von Eberschütz zurück, das sich ab 1170 von Schonenberg nannte und die Burg als Lehen der Erzbischöfe von Mainz hielt. 1303 versprachen die Herren von Schonenberg, die Burg solle dem Erzbischof allzeit offenstehen, ebenso wie die nahe Burg Trendelburg. 1582/83 wurde die Burg abgebrochen, ihre Steine dienten für die Mauern des Tiergartens an der Sababurg.
Die Ruine liegt auf dem 323,2 m hohen Basaltkegel des Schönebergs und ist nur über Waldwege erreichbar; einen direkten Fahrweg gibt es nicht. Westlich unterhalb fließt die Esse, nahe Schießbach rund 190 m tiefer. Festes Schuhwerk ist auf den unebenen Waldwegen sinnvoll.
Die Burg wurde 1582/83 abgebrochen; Landgraf Wilhelm IV. ließ mit ihren Steinen die Mauern des Tiergartens an der Sababurg errichten. Von der einst umfangreichen Anlage sind heute nur noch wenige Überreste erhalten, darunter ein in neuerer Zeit restaurierter Burgbrunnen.
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